Wandertipps

Wandern

ALLES MIT SPASS

... wandern im wohl schönsten Hochtal Europas; was gilt`s dabei zu beachten?

Bei der Routenauswahl nichts überstürzen und sich selbst dabei nicht überfordern. Anfänger sollte sich zuerst mal an die neue Sportart gewöhnen bevor sie lange Wandertouren gehen. 2 - 4 Stunden sollten für jeden Anfänger kein Problem sein. Vielleicht zu Anfangs keine Gipfeltour. Wenn man sich an das Gelände und die Ausrüstung gewöhnt hat und über die Grundausdauer verfügt sollte man sich langsam steigern. So wird man die positiven Effekte des Wanderns optimal erfahren.

Geht man zu forsch an die Sache heran besteht die Gefahr, dass man die Lust verliert.

Ausrüstung

Das Wetter kann, vor allem im Sommer, auf den Bergen sehr schnell umschlagen! Auch wenn im Tal die Sonne scheint kann einem beim Gipfelkreuz ganz schön der Wind um die Ohren blasen oder ein Gewitter überraschen.

Bei längeren Touren also immer mit dabei:

  • warme Kleidung
  • Regenschutz

Auch an Reservekleidung denken, da man beim Aufstieg doch schön ins Schwitzen kommt! Sehr von Vorteil sind Wandersocken und Funktionsunterwäsche bzw. Wanderbekleidung!

Wer gerne Klettersteige geht sei vor der Steinschlaggefahr gewarnt. Vor allem hochfrequentierte Steige sind sehr gefährlich. Zumindest ein Helm sollte deshalb immer dabei sein. Ungeübten sei auch ein Klettersteigset ans Herz gelegt.

Ein richtig guter Wanderrucksack spart Kräfte. Das Gewicht wird optimal auf den Rücken verteilt. Im schlimmsten Fall kann ein falscher Rucksack vor allem im Schulterbereich Schmerzen hervorrufen. Die Wahl des richtigen Rucksacks ist also eine essentielle.

An professionellen Wanderschuhen führt kein Weg vorbei. Wer nicht nur spazieren gehen will, sollte bei der Wahl der Schuhe sorgfältig vorgehen. Zuerst sollte klar sein was hat man mit dem Schuh vor. Will man leichte Trekkingtouren gehen oder in Hochalpines Gelände vordringen oder beides.

Für jeden Zweck gibt es den passenden Schuh. Weiß man den Zweck geht es darum den besten Schuh für den eigenen Fuß zu finden. Da hilft nur probieren, probieren, probieren... Auf keine Fall auf eine bestimmte Marke vor dem Kauf festlegen. Jede Marke hat ihre eigene Passform. Daraus ergibt sich dass nicht jedem jeder Schuh passt. So schwierig der Kauf auch ist, die Füße werden es einem danken.

Wer seine Gelenke schonen möchte, der sollte sich Wanderstöcke zulegen. Teleskopstöcke sind sehr zu empfehlen da sie zusammengeschoben werden können. Viele verwenden die Stöcke nämlich nur zum bergabgehen. Hier werden die Kniegelenke am meisten beansprucht. Vorsicht mit Wanderstöcken auf felsigem und vor allem steilen Untergrund. Man rutscht hier leicht ab. Ist das felsige Gelände zu steil, sollte man auf die Wanderstöcke ganz verzichten.

Verpflegung

WASSER (von Fruchtsäften wird abgeraten: kein Durstlöscher – sondern Durstmacher) ist wohl die wichtigste Verpflegung – davon kann man nicht genug dabei haben. Nicht vergessen es gibt nicht auf jedem Berg Quellwasser!
Eine ordentliche, gute, ausgewogene Jause gehört in einem jedem Rucksack. Man sollte bei der Auswahl darauf achten, dass sie nicht zu schwer im Magen liegt. Auf Traubenzucker, Schokolade und andere diverse "Powerprodukte" sollte verzichtet werden! Man hat zwar einen kurzen Energieschub der ist jedoch gleich verflogen und es kann passieren dass man noch müder ist.

Tipp: Trockenobst d.h. Trockenfrüchte wie Feigen, Birnen usw. und natürliches, frisches Obst ist als Energieträger unübertroffen!!!

Wanderapotheke

Bandagen, Pflaster, Mullbinden, Verband und ein Desinfektionsspray gehören auf eine jede Wander- bwz. Klettertour, somit ist man für die Erstvorsorgung vor Ort ausgerüstet. Vor allem bei Schürfwunden ist eine ordentliche Reinigung der Wunde notwendig sowie bei Verstauchungen ein Tabeverband den Schmerz lindert.

Sonnenschutz

Man darf die Wirkung der Sonne nicht unterschätzen, gerade wenn es bewölkt ist denkt man nicht an Sonnenschutz. Aufgepasst! Auf dem Berg ist man der Sonne viel näher und sie zeigt uns mit einem Sonnenbrand ihre Wirkung. Besonders gefährdet für einen Sonnenbrand sind der Nacken, die Nase und eventuell die Ohren!

Quelle: markus happer